Foto: Musée des Beaux-Arts Quimper
Foto: Musée des Beaux-Arts Quimper

Europas große Künstler

25 Powerpoint-Vorträge als Reihe oder Einzeltermine (jeweils ca. 90 Minuten)

Jeder Powerpoint-Vortrag von Dr. Thomas Hirthe stellt einen Epoche machenden Maler, Bildhauer oder Baumeister vor und zeigt die jeweiligen Voraussetzungen, Parallelen und Wirkungen seines Schaffens. Die Zeitspanne der Reihe reicht vom Mittelalter bis zur Klassischen Moderne.

Giotto: Beweinung Christi (um 1305. Padua, Arenakapelle). Foto © Museum

Giotto di Bondone


Es ist üblich, mit Giotto di Bondone (um 1266-1337) ein neues Kapitel der europäischen Kunst beginnen zu lassen. Denn der geniale Florentiner Maler hat die bislang vorherrschende byzantinische Formelhaftigkeit in eine lebendige, ausdrucksvolle und an der Wirklichkeit orientierte Bildsprache mit dreidimensional erscheinenden Figuren verwandelt.

Giotto schuf eine neue Bild-Welt, die einen wichtigen Ausgangspunkt der modernen europäischen Malerei bildete. [zurück zu Einzelvorträge]

Jan van Eyck: Sog. Rolin-Madonna (um 1435. Paris, Louvre). Foto © Museum

Jan van Eyck

 

Jan van Eyck (um 1390-1441) ist neben Rogier van der Weyden der berühmteste Vertreter der alt-niederländischen Malerei. Der bahnbrechende Maler und Zeichner beobachtete Natur und Menschen wie kein anderer Künstler vor ihm.

Seine Altäre, Gemälde und Handzeichnungen – unter ihnen der weltberühmte Genter Altar und die nicht minder bekannte sog. "Arnolfini-Hochzeit" – sind in ihrer Wirklichkeitserfassung grundlegend für die Kunst nördlich der Alpen. [zurück zu Einzelvorträge]

Donatello: Festmahl des Herodes (1427. Siena, Baptisterium)

Donatello

 

Im Mittelpunkt des Vortrags steht der eng mit den Florentiner Humanisten und ihrer neuen Weltsicht verbundene Bildhauer Donatello (um 1386-1466).

Er führte in seinen freiplastischen Werken und Reliefs das ideale Menschenbild der Antike und die neue Zentralperspektive in die nachantike Bildhauerei ein. Seine formal und technisch herausragenden Werke sind grundlegend für die neuere abendländische Bildnerei. [zurück zu Einzelvorträge]

Andrea Mantegna: Opaion der Camera degli Sposi (1465/74. Mantua, Palazzo Ducale). Foto © Museum

Andrea Mantegna

 

Die Gemälde, Altäre, Fresken und Grafiken des Oberitalieners Andrea Mantegna (1431-1506) bringen die Formvorstellungen der Florentiner Renaissancemalerei zu vollendetem Ausdruck. Kein Künstler vor ihm war der Antike so nah wie er. Ihm sind die erste illusionistische Raumdekoration und das erste Gruppenporträt der europäischen Kunstgeschichte zu verdanken.

Mantegna übte vor allem durch seine grafischen Arbeiten großen Einfluss auf die Renaissance nördlich der Alpen aus, besonders auf Albrecht Dürer. [zurück zu Einzelvorträge]

Albrecht Dürer: Selbstbildnis mit Landschaft (Detail. 1498. Madrid, Prado). Foto © Museum

Albrecht Dürer

 

Albrecht Dürer (1471-1528) ist wohl der bekannteste deutsche Künstler – zumindest der älteren Kunstgeschichte. Seine Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken spiegeln die Beschäftigung eines in der Tradition der Spätgotik ausgebildeten Meisters mit den Idealen der italienischen Kunst und Künstler.

Im Laufe seiner Karriere schaffte Dürer als erster deutscher Künstler eine überzeugende Synthese der Formvorstellungen des Nordens mit denen des Südens, die weit über seine Zeit hinaus wirkte. [zurück zu Einzelvorträge]

Leonardo da Vinci: Johannes der Täufer (Detail. 1513/16. Paris, Louvre). Foto © Museum

Leonardo da Vinci

 

Um den untrennbar mit der "Mona Lisa" verbundenen Leonardo da Vinci (1452-1519) ranken sich nicht erst heute Geheimnisse. Nur wenige Zeitgenossen haben den Architekten, Festungsbauer, Maler, Bildhauer, Zeichner, Grafiker und Naturforscher – kurzum das Universalgenie – verstanden.

Durch seine unermüdliche Erforschung der sichtbaren Welt und ihrer Gesetze verließ Leonardo den gesellschaftlichen Status des Handwerkers und machte Kunst zu einer Disziplin, die den Wissenschaften ebenbürtig ist. [zurück zu Einzelvorträge]

Michelangelo: Erschaffung Adams (Detail. 1508/12. Vatikan, Sixtinische Kapelle)

Michelangelo Buonarroti

 

Neben Leonardo und Raffael ist Michelangelo (1475-1564) der bedeutendste Vertreter der italienischen Hochrenaissance und gleichzeitig ihr Überwinder. Sein Werk lässt einen Künstler erkennen, der unbeirrt völlig neue Wege beschritt, die bis ins Heute reichen. Schon seine Zeitgenossen nannten ihn "den Göttlichen".

Als Bildhauer schuf er u. a. die Medici-Grabmäler in Florenz und die erschütternde Pietà Rondanini, als Maler die Wölbungsfresken der Sixtinischen Kapelle, als Architekt in Rom den Kapitolsplatz mit dem Denkmal des Marc Aurel und die Kuppel der Peterskirche. [zurück zu Einzelvorträge]

Tizian: Bildnis eines jungen Mannes (Detail. Um 1540. Florenz, Palazzo Pitti). Foto © Museum

Tiziano Vecellio

 

Die Kunst des bedeutendsten venezianischen Malers des 16. Jahrhunderts entfaltete ihre Wirkung in ganz Europa bis hin zu den Impressionisten. Wie kein Künstler vor ihm begriff Tizian (um 1488-1576) Malerei als Kunst der Farbe und machte diese zum sinnlich erfahrbaren Träger der Bildgestaltung. Durch seine dramatischen Interpretationen religiöser Themen wies er der christlichen Kunst neue Wege. Seine überragende Malkultur und sein Einfühlungsvermögen ließen den Maler zum berühmtesten Porträtisten seiner Zeit werden. Mit Tizian beginnt eine neue Epoche der europäischen Bildnismalerei. [zurück zu Einzelvorträge]

Giovanni da Bologna: Fliegender Merkur (um 1575. Paris, Louvre). Foto © Museum

Giovanni da Bologna

 

Der flämische Bildhauer Giovanni da Bologna, eigentlich Jean de Boulogne (1529-1608), wirkte vor allem als Hofkünstler in Florenz. Mit seinen neuartigen Kompositionen und seinem Figurenstil prägte er wie kein anderer die Plastik seiner Zeit und war zugleich schulbildend in Europa.

Den internationalen Ruhm verdankte er vorwiegend seinen Kleinbronzen, die als diplomatische Geschenke der Medici an Fürstenhäuser in ganz Europa gelangten bzw. die als Sammlerstücke Eingang in zahlreiche Privatkollektionen südlich und nördlich der Alpen fanden. [zurück zu Einzelvorträge]

Caravaggio: Martyrium des hl. Matthäus (1599/1600. Rom, Contarelli-Kapelle)

Caravaggio

 

Mit seinen Bildern, die eine bis dahin unbekannte psychologische Authentizität und kühne Naturnähe auszeichnen, erregte Caravaggio (1571-1610) in ganz Europa Aufsehen. Er gehört zu den folgenreichsten Malern der europäischen Kunstgeschichte.

Durch zugespitzte Inszenierung und dramatische Beleuchtung sollten Caravaggios Gemälde die Gefühle der Betrachter ansprechen, kennerschaftliches Staunen erregen und Menschen von den profanen, vor allem aber religiösen Inhalten überzeugen. [zurück zu Einzelvorträge]

Peter Paul Rubens: Raub der Töchter des Leukipp (um 1617. München, Alte Pinakothek)

Peter Paul Rubens

 

Der Flame war Gelehrter, Diplomat und der bedeutendste Maler des 17. Jahrhunderts im katholischen Europa. Die Dynamik seiner Kompositionen und die bravouröse Oberflächenbehandlung, die intensiven Farben und der lebendige Ausdruck der Gestalten waren unerhört und beeinflussten Künstler bis weit ins 19. Jahrhundert.

Rubens' (1577-1640) Begabung, große Kompositionen mit Energie zu erfüllen, war einzigartig. Er bereitete sie mit Hilfe kleinformatiger Ölskizzen sorgfältig vor, die durch ihn zu einer eigenen Bildgattung wurden. Der Künstler erreichte einen Ruhm, wie er keinem Maler vor ihm zuteil geworden war. [zurück zu Einzelvorträge]

Rembrandt: Selbstbildnis als Zeuxis (Derail. 1669. Köln, Wallraf-Richartz-Museum). Foto © Museum

Rembrandt Harmensz. van Rijn

 

Der Maler und Grafiker Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606-1669) war der vielseitigste Künstler in den protestantischen Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Er gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten der neueren abendländischen Malerei, Zeichnung und Druckgrafik. Sein Einfluss reicht bis in die Neuzeit.

Rembrandt war durch seinen Erfindungsreichtum und subtilen Umgang mit Licht und Farbe sowie vor allem durch seine Fähigkeit, Ereignisse und Personen psychologisch zu durchdringen, stilbildend und wegweisend. Bis heute zählt er weltweit zu den bedeutendsten Grafikern. [zurück zu Einzelvorträge]

Giovanni Lorenzo Bernini: Vierströmebrunnen (Detail. Um 1647/51. Rom, Piazza Navona)

Giovanni Lorenzo Bernini

 

Bernini (1598-1680) ist einer der einflussreichsten Bildhauer und Architekten des europäischen Barock. Dank seines unerhörten Einfallsreichtums und seiner technischen Meisterschaft schuf er Skulpturen, die an Bewegungsreichtum, an Kühnheit in Komposition und Gebärden sowie an Licht-Schatten-Kontrasten alles Bisherige übertrafen. Auf dem Gebiet der Porträtbüste und bei der Verschmelzung von Skulptur und Architektur war er richtungweisend.

Dem Architekten Bernini ist einer der großartigsten Plätze der Welt zu verdanken: der Petersplatz in Rom. [zurück zu Einzelvorträge]

Giovanni Battista Tiepolo: Bellerophon und Pegasus (1746/47. Venedig, Palazzo Labia). Foto © RAI

Giovanni Battista Tiepolo

 

Der Venezianer Tiepolo (1696-1770) ist ein Hauptvertreter und der Vollender des europäischen Rokoko. Herausragend sind seine Darstellungen festlichen Geschehens, in das oft humorvolle Szenen aus dem Alltag eingewoben sind. Tiepolos Kunst zeichnet sich durch eine schier unendliche Fülle an Einfällen, spielerische Leichtigkeit und delikate Farben aus.

Dem international gefragten Künstler sind u. a. die Dekorationen in der Würzburger Residenz und im königlichen Palast zu Madrid zu verdanken, die zu den Meisterwerken der europäischen Malerei zählen. [zurück zu Einzelvorträge]

Francisco de Goya: Der Riese (Radierung. 1810/18)

Francisco de Goya

 

Der Spanier Ftancisco de Goya (1746-1828) setzte der Heiterkeit des Rokoko eine Welt entgegen, in welcher Grausamkeit, Bosheit und moralische Abgründe der Menschen sichtbar werden.

Seine erzählenden Bilder und Grafiken zeichnen Sachlichkeit und gleichzeitig oft dämonisch-düstere Dramatik aus, seine Porträts eine zuvor unbekannte Schonungslosigkeit und Offenheit. Goyas revolutionäre und richtungweisende Eigenarten in der Wahl der Motive und ihrer künstlerischer Umsetzung zeigen sich vor allem in seinen grafischen Werken. [zurück zu Einzelvorträge]

J.-A. Dominique Ingres: Das türkische Bad (1868. Paris, Louvre). Foto © Museum

Jean-Auguste Dominique Ingres

 

Einer der hervorragendsten Künstler des europäischen Klassizismus ist Jean-Auguste Dominique Ingres (1780-1867). Raffael, dessen Gemälde er intensiv studierte, übte prägenden Einfluss auf ihn aus. Ingres verbindet außerordentliche handwerkliche Meisterschaft und präzise Naturbeobachtung mit einer zeichnerisch klaren und reinen Form.

Ingres’ Einfluss reicht bis ins 20. Jahrhundert: Unter denen, die von seinem Stil entscheidende Anstöße erhielten, sind u. a. Edgar Degas, Pablo Picasso und Man Ray. [zurück zu Einzelvorträge]

William Turner: Dampfer im Schneesturm (Detail. 1842. London, Tate). Foto © Museum

William Turner

 

William Turner (1775-1851), Hauptmeister der neueren englischen Landschaftsmalerei, gehört zu den größten Künstlern der europäischen Romantik. Seine Landschaften und Stadtansichten, die er auf zahlreichen Reisen durch Europa sah und malte, sind bald naturnah aufgefasst, bald symbolisch aufgeladen, bald fantastisch komponiert. Niemandem vor ihm gelang es, den Zauber einer von Licht durchglühten oder dunstigen Atmosphäre mit ihren Farbenspielen in ein vergleichbar malerisches Ereignis umzusetzen. [zurück zu Einzelvorträge]

Gustave Courbet: Steilküste bei Etretat (Detail. 1870. Berlin, Alte Nationalgalerie). Foto © Museum

Gustave Courbet

 

Der Begründer des Realismus ist eine zentrale Persönlichkeit der neueren europäischen Kunstgeschichte. Gustave Courbet (1819-1877) begriff die Malerei als Selbstbehauptung der Persönlichkeit und lehnte sich zeitlebens gegen Hergebrachtes auf.

Er schuf eine kraftvolle, stets auf den Augenblick bezogene, das Detail radikal erfassende Kunst. Sie wurde vor allem in Frankreich heftig bekämpft, beeinflusste jedoch stark die deutsche Malerei des späten 19. Jahrhunderts. Courbets Opposition gegen Traditionen und die Organisation selbstfinanzierter Ausstellungen ebnete den Impressionisten den Weg. [zurück zu Einzelvorträge]

Édouard Manet: Die Barke (Detail. 1874. München, Neue Pinakothek). Foto © Museum

Édouard Manet

 

Der Maler und Grafiker ist einer der bedeutendsten Künstler des 19. Jahrhunderts und einflussreicher Wegbereiter des Impressionismus, dem er sich bedingt anschloss.

Der europäischen Kunsttradition eingedenk, schuf Édouard Manet (1832-1883) eine Malerei mit zeitgemäßen, auch die Schattenseiten des modernen Lebens beleuchtenden Themen und verstieß damit gegen die Prinzipien und den Geschmack seiner Zeit. Manet fand eine neue Form des Figurenbildes mit geringer räumlicher Tiefe und überlegen sicherer Farbgestaltung, die bis heute kaum übertroffen wurde. [zurück zu Einzelvorträge]

Claude Monet: Vier Pappeln an der Epte (Detail. 1891. New York, Metropolitan Museum). Foto © Museum

Claude Monet

 

Der Maler war Mitbegründer und zugleich Hauptvertreter des Impressionismus. Seine Kunst eröffnete neue Möglichkeiten in Bezug auf Wahrnehmung, Motive und Maltechnik.

Claude Monet (1840-1926) malte im Freien vor dem Objekt seine Eindrücke in hellen, leuchtenden und reinen Farben, die er mit raschen, kurzen, nebeneinander gesetzten Pinselstrichen auftrug. Ihn interessierte die Abhängigkeit der Formen und Farben von Licht-, Luft- und Zeitverhältnissen. Zugunsten der Wiedergabe des Atmosphärischen trat der Gegenstand als feste Form häufig in den Hintergrund. [zurück zu Einzelvorträge]

Auguste Rodin: Die drei Schatten (1880/99. Paris, Musée Rodin). Foto © Museum

Auguste Rodin

 

Auguste Rodin (1840-1917) gilt als der bedeutendste Bildhauer und Plastiker in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Weitgehend unabhängig von der Überlieferung seiner Zeit führte Rodins Weg zu Oberflächen, die durch das Spiel von Licht und Schatten "malerisch" werden. Rodin fand zudem neue, bis zur Gegenwart reichende Möglichkeiten, seelische Erregungen aus der Tiefe und Ganzheit des Körpers heraus mit einer ins Allgemeine erhobenen Größe darzustellen. Ähnlich wie Michelangelo arbeitete er Gruppen und Figuren zuweilen nur so weit aus, dass das Wesentliche bloßgelegt ist. [zurück zu Einzelvorträge]

Paul Cézanne: Montagne Sainte-Victoire (Detail. 1904/06. Philadelphia, Museum of Art). Foto © Museum

Paul Cézanne

 

Cézanne (1839-1906) gilt als einer der Väter der Moderne. Seine Kunst öffnete der europäischen Malerei völlig neue Möglichkeiten, da bei ihm nicht das Motiv, sondern die Darstellungsmittel Farbe und Form zum Gegenstand des Interesses wurden.

In seinen Bildern bannt Cézanne Dinge als sinnlich-konkret auf die Leinwand und hebt gleichzeitig ihre Zufälligkeit und Vergänglichkeit auf. Der Künstler strebte nach der Erfassung des Wesentlichen durch formale Strukturen und nach der Fixierung der Natur hinter der Natur, als deren Ausdruck an der Oberfläche er die Farbe erkannte. [zurück zu Einzelvorträge]

Vincent van Gogh: Selbstbildnis mit verstümmeltem Ohr (Detail. 1889. Oslo, Nationalgalerie). Foto © Museum

Vincent van Gogh

 

Der wegen seiner tragischen Lebensgeschichte populäre Niederländer gehört zu den wichtigsten Wegbereitern der Moderne, vor allem des Expressionismus.

Van Goghs (1853-1890) oft erregt-dramatische Kompositionen in kräftigen, oft dissonanten Farben bilden nicht die äußere Erscheinung der Wirklichkeit ab, sondern geben das individuelle Erleben der Welt durch den Künstler wieder. In seiner Kunst setzte sich van Gogh mit seinen Gefühlen und Gemütsbewegungen auseinander. Kunst war für ihn ein Mittel, sein Inneres in der Welt sichtbar zu machen. [zurück zu Einzelvorträge]

Wassily Kandinsky: Träumerische Improvisation (1913. München, Lenbachhaus). Foto © Museum

Wassily Kandinsky

 

Wassily Kandinsky (1866-1944) beeinflusste durch seine Bilder, Schriften und Lehrtätigkeit am Bauhaus die Moderne nachhaltig. Er zählt zu den wichtigsten Pionieren der Abstraktrion.
Der gebürtige Russe war Mitbegründer und geistiger Kopf der Münchener Künstlergruppe "Der Blaue Reiter". Seine ästhetischen Anschauungen wurden grundlegend für die gegenstandslose Malerei. Vor allem seine Theorie, dass Formen anders als Farben selbstständig existieren können, seine Erkenntnisse über die psychologischen Effekte von Farbe und die "Synästhesie" von Malerei und Musik waren Bahn brechend. [zurück zu Einzelvorträge]

Pablo Picasso: Demoiselles d'Avignon (1907. New York, Metropolitan Museum). Foto © Museum

Pablo Picasso

 

Pablo Picasso (1881-1973) ist die wohl bedeutendste Persönlichkeit der modernen Kunst. Zeitlebens bewahrte sich der Spanier volle Freiheit gegenüber jeder Konvention, suchte immer neue Wege der Gestaltung.

Sein Schaffen, das alle Kunstgattungen umfasste, begann mit scharf beobachteten Szenen und Typen. Auf die ausdrucksstarke "Blaue Periode" folgte die heitere "Rosa Periode", die von der "Kubistischen Periode" abgelöst wurde, in der er die Formzerlegung begründete. Seit 1918 schillert Picassos Kunst in allen Arten gegenständlich-realistischer, klassizistischer, symbolistischer, surrealistischer und abstrakter Darstellungsweise. [zurück zu Einzelvorträge]

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